In Zeiten von Corona

... blieb die Uhr der Natur nicht stehen


Ein Neues Zuhause für Bienenfresser

Bienenfresser sind wohl eine der schönsten und vielfarbigsten Zugvögel in unserer Region. Sie kommen jetzt im Mai zurück aus Zentralafrika und suchen sich weiche aber steile Lößwände für ihre Bruthöhlen die eine erstaunliche Tiefen erreichen können. Die Ortenau ist ein beliebtes Brutgebiet dieser Schönheiten. Dennoch finden sich auch bei uns immer wieder kleine Kolonien dieser zu unrecht benannten Vögel. Denn in der Regel fressen Sie eher Wespen oder auch Hummeln. 

Stefan Beilharz, Mathias Kaiser und Walter Batzler haben sich die Tage mit einem restaurieren Oldtiemer-Traktor und Schaufeln aufgemacht um gerade eine solche hervorragend geeignete Lößwand für die Gäste aus Afrika freizulegen. Mehrere Meter Steilhang galt es, in Abstimmung mit der Stadt Kraichtal, von Gras zu befreien damit die sonnenbeschienene Wand ein Brutangebot für diese Vögel wird. Eine schweißtreibende Arbeit aber für Natur- und Vogelliebhaber der Mühe wert. Vielen Dank an diese drei Herren, die gerne ihre freie Zeit opfern um diesem wunderschönen Vogel ein Nistangebot zu machen!

Rettungsaktion 'Waldkauz'

Eine unachtsam zurückgelassene Angelschnur hätte einem jungen Waldkauz beinahe das Leben gekostet.

 

Nur dem spontanen Einsatz mit Boot, Leiter, Säge und Taschenlampe von Uli Weiß und Walter Batzler sowie weiteren Helfern ist es zu verdanken, dass der kleine Kerl noch lebt. 

Die Angelschnur hatte sich um den Flügel des Kauzes gewickelt und machte es ihm unmöglich, weiter in die Nacht zu fliegen. Wäre der Jungvogel nicht zufällig am Pfannwaldsee entdeckt und gerettet worden, hätte ihm das wohl das Leben gekostet. 

 

Mittlerweile hat sich der Waldkauz dank der Pflege eines Greifvogelexperten sowie einer Tierärztin erholt und dürfte in Kürze wieder in die Freiheit entlassen werden.

 

Dennoch ist es sehr fraglich, was das für Angler sind, die so fahrlässig mit ihrer Ausstattung umgehen, dass sich heimische Wildtiere verletzen können!

Aktion Nistkästenbau

Wenn man es genauer betrachtet, hatte die aktuelle Situation auch angenehme Nebenwirkungen. Die Menschen hatten vielleicht etwas mehr Zeit, es wurde ruhiger auf den Straßen, das Alltagsleben hatte an Hektik verloren und in der Natur stellte sich ungewohnt leise aber ungestörter denn je der Frühling ein. Die ersten Knospen zeigten sich und ein zartes frisches Grün bemalte die sanften Hügel des Kraichgaus. Dann erzählten die ersten Vögel in kunterbunten Gesängen von ihren Reisen und suchten langsam und allmählich einen Partner oder eine Partnerin für eine neue Generation ihrer Art. 

 

Uli und Walter nutzten genau diese Zeit, um einigen dieser gefiederten Sänger ein neues Zuhause anzubieten. Und es ist ihnen wahrlich gelungen!

Viele neue Brutkästen, so bunt wie die Natur selbst, sind in diesen Tagen fertig montiert an ihrem Bestimmungsort gebracht worden. Eine wunderbare Geste der Beiden an die Natur. 

 

Nun blieb zu hoffen, dass einige unserer Schönheiten diese luxuriösen Neubauten beziehen werden!

 

Ein kleiner Bergmolch im Entspannungs-Modus

Kleine Füchse vor der Kamera

Was machen Tiere in Zeiten von Corona?

Fleissige Bienchen


Allgemeine Hinweise

Aufgrund der derzeitigen Situation, richte ich mich generell nach den aktuellen Landesverordnungen. 

Aus diesem Grund kann es leider vorkommen, dass die Teilnehmeranzahl einer Veranstaltung reduziert werden muss oder vereinzelt auch ganz ausfällt. Bitte haben Sie dafür Verständnis.  

Ich möchte Sie auch bitten, eine Atemschutzmaske mitzubringen. Für eine Buchung benötige ich Ihre Adresse und Telefonnummer. 

Vielen lieben Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis!